Traum?

Vorstellungskraft. Riesige Weiten. Erreichbar ohne lange Reisen. Ich schließe meine Augen und befinde mich an einem anderen Ort, ohne mich bewegt zu haben. Träume. Große Stadt. Wildes Treiben. Nachtleben. Ein junger Mann sitzt neben mir auf der Bank. Beobachten die Menschen, die sorglos erscheinen im Dunkeln der Nacht. Er ist schön. Zu schön. Markantes Gesicht. Braune Augen. Lange Wimpern. Drei-Tage Bart. Braunes Haar. Ich würde meine Hände zu gern in seinem Haar vergraben. Lippen. Volle Lippen. Ich fühle mich Geborgen neben ihm. Glücklich. Er sieht mich an. Steht auf. Nimmt meine Hand. Wortlos. Wir laufen. Junge Menschen, überall. Lächelnd. Er zeigt mir die schönsten Orte. Ich fühle mich frei. Frei von allem. Es zählt nur das jetzt. Der Moment. Die Nacht ist fast vorbei. Wir sind wieder an der Bank. Abschied. Schwere. Das Ende neigt sich. Er nimmt mein Gesicht in seine großen Hände. Legt seine Lippen auf meine. Kuss. Kribbeln. Er streicht über meine Wange. Dreht sich um. Geht. Ich öffne die Augen. Träum ich?

31.8.14 14:50

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